Zu Gast an unserer Schule - das White Horse Theatre

Am 05.02.2019 besuchte zum wiederholten Male das White Horse Theatre unsere Schule. Es handelt sich dabei um eine professionelle Theatergruppe, die - jeweils altersgerecht - englische Theaterstücke an deutschen Schulen aufführt. Die Schauspieler und Schauspielerinnen sind dabei ausnahmslos englische Muttersprachler, die ein Jahr lang für White Horse in Deutschland arbeiten und anschließend nach England zurückgehen, um dort ihre Schauspielkarriere fortzusetzen.

Leider wurde der Besuch in diesem Jahr durch eine verspätete Anreise der Truppe infolge einer Autopanne getrübt. Die Steuerung des "White Horse Vans" versagte, und es musste kurzfristig ein Ersatzfahrzeug beschafft werden. Dadurch konnte die mit Spannung erwartete erste Aufführung - ein aktuell gestaltetes Stück über Cyber-Mobbing für die Klassen 8 bis 10 - nicht stattfinden.

Zum Glück konnten zwei der zehnten Klassen noch auf eine ansprechende Ersatzveranstaltung umgeleitet werden, die eigentlich nur für die Klassen 11 und 12 vorgesehen war: "Romeo und Juliet". Dieses Stück wurde  von den diesmal eingesetzten Schauspielern Amy Llewellyn, Charlotte Swarbrick, Shane Harper und Matthew Christmas in Shakespeare-Originalsprache vorgetragen. Das war sicher für manch einen gewöhnungsbedürftig, aber da der Stoff allseits bekannt war und die Darsteller zudem ständig mit ausdrucksvoller Mimik und Gestik arbeiteten, war die 80minütige Aufführung für die anwesenden Schüler dennoch ein Gewinn, zumal sie auch anschließend noch Gelegenheit hatten, durch Fragen an die Schauspieler Näheres über deren Lebensumstände zu erfahren sowie Einblicke in das Ausmaß ihrer Vorbereitungen erhielten. 

 Auch unsere jüngeren Schülerjahrgänge 5 bis 7 kamen auf ihre Kosten: In dem Stück "The Slug in the Shoe" ("Die Schnecke im Schuh") ging es zwar auch um eine aktuelle Thematik, nämlich die Probleme des Aufwachsens von Kindern mit alleinerziehenden Eltern, aber es konnte dank des überzeugenden Spiels der Akteure darüber hinaus ausgiebig gelacht werden. So fiel es umso leichter, sich bis dahin unbekannte Vokabeln wie etwa "relationship" mühelos anzueignen.

 

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass diese Art des zusätzlichen Unterrichtsprogramms unbedingt beibehalten werden sollte, da die Begegnung mit den Schauspielern den Schülern einen direkteren Zugang zur englischen Kultur bietet als dies im regulären Schulunterricht möglich ist.

DS

Erstell- / Änderungsdatum: 05.02.2019